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Vom Zulieferer für Schweiß- und Drehteile zum Marktführer für Industriesauger

Die Firma Ringler feiert ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen mit Sitz in Waldstetten, heute eine Tochter der Kärcher-Gruppe, hat sich mit beständiger Innovationskraft zum Marktführer für Industriesauger in Deutschland und Europa entwickelt. Das Produktprogramm umfasst neben Saugern mobile und stationäre Entstaubungsanlagen, Einbausauggeräte sowie Vorabscheider für problematische Flüssigkeiten und Stäube. Wichtigste Zielgruppe ist die metallverarbeitende Industrie. Entwickelt und produziert wird unter höchsten Qualitätsstandards in Deutschland.

Im Jahr 1967 begann Bernhard Ringler in Waldstetten mit der Produktion von Schweiß- und Drehteilen. Damit startete vor 50 Jahren eine für viele schwäbische Familienunternehmen typische Erfolgsgeschichte. „Es war der Reiz des Neuen, ich wollte etwas riskieren“, erinnert sich der Unternehmensgründer und umtriebige Tüftler. Schon bald erkennt er den Bedarf der Industrie an einer wirtschaftlichen Alternative zum mühsamen Abfegen von Spänen und Emulsionen auf Dreh- und Fräsmaschinen. 1973 entwickelt er einen Spänesauger, bis heute einer der Dauerbrenner in der Ringler-Produktpalette.

Von Beginn an wurde das Angebot weiter ausgebaut, Mitarbeiterzahlen und Produktionskapazitäten wuchsen. Als der Unternehmer 2009 in seinem 70. Lebensjahr eine zukunftsfähige Nachfolgeregelung sucht, kommt er mit Kärcher in Kontakt. Ein Jahr später übernimmt der Weltmarktführer für Reinigungstechnik das Unternehmen. Ringler selbst ist überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Es ist für mich eine große Freude, 50 Jahre nach der Gründung feststellen zu dürfen, dass sich unsere Firma unter dem Dach der Kärcher Gruppe prächtig entfaltet hat.“

Das bestätigt auch Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG: „Die Entwicklung bei Ringler verlief in den vergangenen sieben Jahren ausgesprochen positiv. Wir haben in diesem Zeitraum fast vier Millionen Euro am Standort Waldstetten investiert, zuletzt in ein zusätzliches Verwaltungsgebäude. Seit 2010 haben wir den Umsatz verdoppelt, die Mitarbeiterzahl wuchs von 29 auf nun 72.“

Günther Schwarzenbach, seit 2013 Geschäftsführer bei Ringler, plant für die Zukunft: „Mit der Eingliederung in das internationale Vertriebsnetz von Kärcher können wir Wachstumspotentiale in ganz neuen Dimensionen erschließen. Wir richten daher unseren Vertrieb national und international neu aus.“

Doch auch der Erfindergeist, mit dem alles begann, ist im Unternehmen lebendig. Bereits 2015 kam eine neue Saugdüse auf den Markt, die erstmals mit einem 3-D-Drucker im selektiven Laser-Sinter-Verfahren aus Alumit hergestellt wird. Diese kann für den Kunden innerhalb kürzester Zeit individuell angefertigt werden – das spart Geld und Zeit.